Pilotprojekt Patengrosseltern erfolgreich abgeschlossen

29. März 2016

(Gemeinsame Medienmitteilung der Caritas Bern und der Direktion für Bildung, Soziales und Sport der Stadt Bern)

Die Caritas Bern lancierte 2013 zusammen mit der Stadt Bern das Projekt «Patengrosseltern – Begegnungen zwischen Generationen». Die dreijährige Pilotphase ist abgeschlossen. Künftig führt die Caritas Bern das Projekt in Eigenregie weiter.

Die Caritas Bern hat im Auftrag des Alters- und Versicherungsamts (AVA) der Stadt Bern 2013 das Konzept für das Projekt «Patengrosseltern – Begegnungen zwischen Generationen» entworfen. Die Stadt Bern unterstützte das Pilotprojekt mit einem einmaligen Betrag von 30‘000 Franken.

Die dreijährige Pilotphase, in der zahlreiche Patenschaften etabliert wurden, ist inzwischen abgeschlossen. Einige Patenschaften bestehen seit Projektstart und garantieren damit einen nachhaltigen Austausch zwischen den Generationen. «Rückmeldungen von Patengrosseltern, Kindern und deren oft alleinerziehenden Müttern zeugen von vielen gemeinsamen, glücklichen Stunden», sagt Doris Stucki, Leiterin Diakonie, Projekte und Dienstleistungen bei der Caritas Bern. Die Caritas Bern hat das Projekt inzwischen auf den ganzen Kanton Bern ausgedehnt und betreibt es fortan in eigener Regie.

Stadt Bern mit Projekt zufrieden

Auch die Stadt Bern zieht nach Abschluss der Pilotphase ein positives Fazit. «Dank dem Projekt finden die Patengrosseltern eine sinnvolle und sinnerfüllende Aufgabe mit Kindern, und die Kinder können eine Grosselternbeziehung aufbauen und am Wissen und der Lebenserfahrung älterer Menschen teilhaben», so Nicole Stutzmann, Leiterin des Kompetenzzentrums Alter der Stadt Bern. Die Stadt Bern zieht sich jetzt wie geplant aus dem Patenschaftsprojekt zurück, begrüsst aber die Weiterführung und Ausdehnung auf den ganzen Kanton.

Generationenaustausch im Zentrum

Das Projekt «Patengrosseltern – Begegnung zwischen Generationen» knüpft Patenschaften zwischen Menschen ab 50 Jahren und Kindern aus Familien ohne verwandtschaftliche Beziehungen. Die Patengrosseltern verbringen maximal sechs Stunden pro Woche mit ihrem «Patenenkelkind». Die Patengrosseltern, die Eltern und das Kind erweitern so ihr Beziehungsnetz und sammeln wertvolle Erfahrungen. Die Patenschaften werden durch eine Fachperson sorgfältig abgeklärt und fachlich begleitet. Das Angebot ist kostenlos.
Zusätzliche Informationen: www.caritas-bern.ch

Für weitere Auskünfte:

  • Doris Stucki, Leiterin Diakonie, Projekte und Dienstleistungen bei der Caritas Bern,  Tel. 031 378 60 09
  • Nicole Stutzmann, Leiterin Kompetenzzentrum Alter im Alters- und Versicherungsamt der Stadt Bern, Tel. 031 321 63 65